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Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau mit der A-ROSA RIVA
A-ROSA Filmproduktion Flussreise Film Reisebericht von Passau bis ans Schwarze Meer
Wir berichten über unsere 17-tägige Flusskreuzfahrt mit der A-ROSA RIVA ins Donaudelta.
1. Tag: Reisebericht Samstag, 01. September – Ab nach Passau
Unsere Reise begann in Frankfurt - recht früh morgens. Schließlich hatten wir zunächst 430km „über Land“
zurückzulegen. Bepackt mit unserem ganzen Equipment und dem Reisegepäck fuhren wir los. Bereits die
Fahrt bot eine erste Einstimmung auf die kommende Reise, als wir durch die herrliche Landschaft des
Altmühltals durchfuhren.
Termin zum Einschiffen war gegen 14 Uhr. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein in Passau an. Zuerst
wurde das Auto ausgeladen und für die Reise sicher beim Globus Parkservice untergebracht. Danach
bezogen wir unsere Kabine. Wir hatten eine Kabine mit Balkon und Fenster zum Öffnen – herrlich!
Da uns die Fahrt hungrig gemacht hatte, gingen wir ins Restaurant. Dort gab es „Begrüßungs- Happen“ und
Kuchen, das ließen wir uns erstmal schmecken.
Gegen 17 Uhr legte unser Schiff, die A-ROSA RIVA dann endlich ab. Zuerst ging es ein kurzes Stück
flussaufwärts, da die RIVA noch drehen musste. Und dann zog langsam Passau an uns vorbei. Welch ein
Anblick, die Türme des Dom St. Stephan der „Skyline von Passau“ in der Nachmittagssonne vorbeiziehen
zu sehen.
Es war herrlich, in der warmen Sonne des Altweibersommers auf dem Sonnendeck die Stadt vorbeiziehen
zu sehen. Auch das gegenüberliegende Ufer mit der Feste Oberhaus und kurz darauf die Einmündungen
von Inn und Ilz waren sehenswert. Wir wussten fast nicht, wo wir zuerst hinschauen sollen, soviel gab es
schon gleich zu Anfang unserer Reise zu bestaunen.
Und dann passierte auf dem Sonnendeck auch gleich noch etwas interessantes: Der Kapitän versenkte
seine „Brücke“, sodass nur noch die obere Hälfte aus dem Sonnendeck herausragte. Er konnte gerade
noch aus den Scheiben herausschauen. Wir trauten fast unseren Augen nicht, als wir beobachteten, wie
die gesamte Brücke langsam „verschwand“. Der Grund war, dass wir gleich am Anfang unserer Reise
einige sehr niedrige Brücken passierten. Dazu mussten sogar wir unsere Köpfe einziehen und vorsichtig
sein, damit uns nichts passierte.
Aber diese Brücken waren noch nicht das niedrigste. Etwa eine Stunde später wurde dann sogar noch die
Reeling komplett umgelegt, damit die A-ROSA RIVA die Schleuse Jochenstein passieren konnte. Da war
also unsere Reise schon gleich zu Beginn ein kleines Abenteuer. Wer hätte das gedacht, wenn er eine
„beschauliche“ Flusskreuzfahrt unternimmt.
Für die Passagiere war dabei der Aufenthalt auf dem Sonnendeck während dieser Zeit aus
Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Denn wer hier nicht aufmerksam ist, ist schnell „einen Kopf kürzer“…
Aber da wir ja mit Filmaufnahmen an Bord beschäftigt waren, durften wir an Deck bleiben und diese
faszinierenden Eindrücke gemeinsam mit dem Kapitän und seinem Nautik-Team erleben.
Und wer hier auf dem rechten Foto genau hinschaut, kann sehen, dass die Brücke des Kapitäns für die
Einfahrt in die Schleusenkammer fast komplett versenkt wurde. Der Kapitän lotste das Schiff dabei von
einem mobilen Fahrerstand aus, der ebenfalls umgelegt worden war. Und Klaus, der Kameramann filmte
alles mit größter Vorsicht ganz vorne auf dem Sonnendeck. Da kann man eindrucksvoll sehen, wie „eng“
das nach oben war.
Die Schleuse passierte die A-ROSA RIVA recht schnell so dass wir ein wenig später noch eine kleine
Besonderheit auf der Strecke des ersten Tages sehen konnten: auf einem kleinen Felsen mitten in der
Donau sahen wir eine kleine Kapelle mit einer Heiligenfigur daneben. Diese stellt den „Heiligen Johannes
von Nepomuk“ dar. Er ist der Schutzheilige der Schiffer gegen Wassergefahren.
Damit schlossen wir den ersten Tag auf dem Sonnendeck ab und machten uns auf den Weg zum
Abendessen. Da der Tag mit Anreise für uns ziemlich lang geworden war und wir inzwischen auch ein
wenig müde waren, zogen wir uns bald danach auf unsere Kabine zurück.
Fortsetzung folgt – nächstes „Kapitel“…
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nacherleben dieser herrlichen und empfehlenswerten Reise…
© 2004 - 2010 Birgit Scheck / Klaus Friedmann
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